Allgemein

Das Leben ist eine Challenge.

Ich liebe Challenges … geht´s dir auch so?

Bei diesen befasse ich mich mit Fragen und Aufgaben, die ich mir auf diese Art und Weise gar nicht beschäftigt hätte.
Challenges sind für mich eine Art Reflexion über mich und meine Arbeit … mit einem gewissen Spielcharakter.

Vor einiger Zeit bin ich über die FemaleWorkChallenge gestolpert.
Die Aufgaben waren für mich stimmig und ich fragte bei @gebaermuetter nach, ob ich trotz Ablauf der Challenge mitmachen düfte.
Und welche Antwort bekam ich? … *grins* … natürlich darf ich.

Hier habe ich die Möglichkeit zu zeigen wer ich bin und wie ich arbeite.
„Dieses Berufsnetzwerk zeigt unter Anderem Familien, welche Möglichkeiten sie als Unterstützung nützen können.“ (vgl. gebaermuetter.de)

Die FemaleWorkChallenge wurde von @gebaermuetter, @einfacheltern, @mini&myself, @Hebamme Zauberschön und @Doula Ausbildung ausgerichtet.

… und nun bin ich dabei!

Aufgabe 1

DAS BIN ICH

Ich heiße Alexandra Schagerl und bin Mutter von zwei wunderbaren Töchtern. Seit über 20 Jahren bin ich als (Kindergarten)pädagogin tätig.
Neben meiner Freude am draußen Unterwegs sein, fand ich auch meinen Yogaweg.
Immer wieder kreuzten sich die Wege, bis sie sich dann ganz fließend miteinander verbanden. Seitdem kommen meine Kindergartenkinder immer wieder in den Genuss von Yoga.
Parallel zu meinem Hauptberuf arbeite ich als Yogalehrerin mit Familien, Kindern und Jugendlichen.
Ich spürte, dass ich mit dieser beruflichen Entscheidung auf allen Ebenen behilflich sein kann.
Mir liegt es am Herzen Kinder und Jugendliche auf ihren Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden zu begleiten.
Daher biete ich Kurse und Einzeltrainings an und habe meine Spezialisierung entsprechend gewählt.
Mein Wissen weiterzugeben macht mir besonders viel Freude.
Im Waldviertel gestalte ich gerade einen tollen Yogagarten. Ebenso richte ich für Schlechtwettertage einen kleinen und feinen Yogaraum ein.
Mit dem @Alpenverein organisiere ich monatlich einen Workshop „YOGA im PARK“, wo Interessierte Yoga kennenlernen dürfen.

Wandern und Klettern im Waldviertel 2011

AUFGABE 2

MEINE BERUFUNG

Meine Berufung ist es, die Menschen rund um mich entspannter zu machen. Ruhe, Entspannung und Gelassenheit , verbunden mit viel Liebe und Dankbarkeit hilft mir gesund zu bleiben.
Seitdem ich nebenberuflich als selbständige Kinderyogalehrerin arbeite, habe ich das Gefühl angekommen zu sein.
Mir war klar, was ich wollte, was ich brauchte und was ich konnte.
Als Mama von zwei Kindern erfahre ich täglich, was heranwachsende Teenager benötigen. Und es erfüllt mich, mich mit den aktuellen Themen auseinanderzusetzen und täglich zu lernen. (Ich geb´s zu, da kommen auch manchmal unentspannte Momente auf mich zu.)

Dieses Foto ist schon etwas älter (2017). Noch immer bin ich für jeden Spaß zu haben.

AUFGABE 3

LIEBLINGSMATERIAL

Was vermutest du? Was ist wohl mein Lieblingsmaterial?
Natürlich die Natur, du liegst völlig richtig!
Ich liebe jeden einzelnen Grashalm, jede Blume, jeden Bach und jeden Wald … die hochwirksamen und naturreinen Einzelteile.
Sonnenstrahlen sind unglaublich starke und vielseitige Helfer im Alltag. Bedenke welche Power in jeder duftenden Blume steckt und wieviel Aufmerksamkeit es braucht diese Eindrücke bewusst wahrzunehmen.
Der Frühling spielt in diesen Wochen eine sehr abwechslungsreiche Rolle.
Alles beginnt zu sich zu entfalten – auch die Gedanken in meinem Kopf.
Die Natur im Frühling ist ideal, um mich jener Dinge zu entledigen, die mich am Wachsen hindern.

2016 absolvierte ich den Übungsleiter Wildnistrekking. Fünf Tage war ich zu Fuß mit meinem Rucksack im Nationalpark Kalkalpen unterwegs.

AUFGABE 4

LOVE NETWORKING

Networking findet bei mir online, offline, mit Fachleuten, Kolleg(inn)en, Familie und Freunden statt.
Ich liebe Netzwerken! Gerade in meinem Beruf ist es wichtig vernetzt zu sein um ganzheitlich zu arbeiten. Es ist ein tolles Gefühl sich mit gleichgesinnten Menschen darüber zu unterhalten was schon besteht, wie es sich entwickelt und welche Visionen wir haben.
Gerade auf Facebook ist es für mich eine riesige Wohltat, so viele inspirierende Menschen zu begegnen. In den letzten Jahren haben sich durch die Entwicklung des WWW´s viele neue Möglichkeiten eröffnet.
Ich konnte viel entdecken und mich weiterentwickeln. Als Autodidakt kann ich mir auf diese Art und Weise schnell Wissen aneignen.
Gleichzeitig liebe ich Vernetzungen „Face to Face“, wenn ich mich z.B. in Au- oder Weiterbildung befinde, um ein bestimmtes Thema zu intensivieren. Gemeinsam und ohne Konkurrenzdenken. Danach in Kontakt zu bleiben, ist für mich wertvoll.

Sparbach im Wienerwald 2009 … hieß für uns: Freunde treffen, zelten, Lagerfeuer und die Körperpflege aufs Minimum reduzieren. Die Kinder liebten es.

AUFGABE 5

HINTER DEN KULISSEN

Ich bin gerne online. Es ist mir ein Bedürfnis zu zeigen, was mir wichtig ist.
Danach gibt es wieder Phasen, in denen meine Aufmerksamkeit voll im Offline benötigt wird.
Und ganz unter uns, ich gehöre zu den Menschen, die ihr Handy vorm Schlafen gehen komplett abdrehen und erst wieder aktivieren, wenn die Morgenroutine zelebriert wurde.
Was sich sonst bei mir hinter den Kulissen passiert?
Ich mache ja so gut wie alles selbst. Texte, Werbung, Flyer usw. Ich habe gerne die Kontrolle über alles. Trotzdem schaffe ich es immer wieder haarscharf an meinen Grenzen vorbeizusausen. Ich arbeite zur Zeit hauptberuflich als Kindergartenpädagogin 20 Wochenstunden, nebenberuflich als Kinderyogalehrerin …hmmm… mindestens genauso viel, habe zwei Kinder, einen Mann mit Vollzeitjob …. ach ja … und da sind noch die allgegenwertigen Reibungspunkte bezüglich Haushalt, Haustiere, Garten und dem normalen Familienwahnsinn. Außerdem, muss ich ja auch Zeit fürs Nixtun haben.
Zu mir gehört auch, dass ich ehrlich mal sage, was mir gerade gegen den Strich geht.
Auszeiten muss ich mir gezielt nehmen, weil immer irgendwas zu tun ist. Besprechungen, Postings, Netzwerken, Veranstaltungen, Kurse (planen), Weiterbildung, Luftschlösser bauen, sich auf den Boden der Tatsachen zurückholen lassen, hinfallen, aufstehen, Krone richten und die nächste Tür öffnen. THAT´S ME!

Kinderyogaausbildung im Freiraum Institut 2017/2018

AUFGABE 6

WIEDER WAS GELERNT

Ich höre gerne Hörbücher. Das letzte war „Sorge dich nicht, lebe“ von Dale Carnegie. Das hat mich schon sehr beeindruckt. Wieder was gelernt. Die Ansätze sind gut und für den Alltag anwendbar.
Nur … lernen wir nicht ständig? Ich bin froh darüber. Denn jetzt, wo meine Schulzeit doch eine Weile zurück liegt, darf ich lernen und muss ich nicht. Das macht viel mehr Spaß.
Ganz gleich ob es meinen Beruf, meinen Alltag oder meine Persönlichkeit betrifft.
Als Kindergartenpädagogin besuche ich regelmäßig Weiterbildungen … zur Zeit … „Kommunikations- und Verhaltenstraining“ bei Edith Panzenböck.
Ab Oktober starte ich die Yogalehrerausbildung (330h) bei der Yoga Akademie Austria und nebenbei lerne ich gerade gesundheitsbedingt meine persönliche Anatomie kennen.
Wie ihr erkennen könnt, bin ich ein regelrechter Fortbildungsjunkie. Es gibt so Vieles, was mich interessiert und für mich hört das Lernen nie auf.
Ich bin eine Mischung aus haptischen-, visuellen- und akustischen Lerntyp und ich muss selbst „mit dem Kopf durch die Wand“. Wobei ich hab mittlerweile auch gelernt, mal den Mund zu halten und mir meinen Teil zu denken um meinen inneren Frieden zu bewahren.
Ganz nach Buddha:
Deine Gedanken werden Worte,
deine Worte werden deine Handlungen,
deine Handlungen werden deine Gewohnheiten,
deine Gewohnheiten werden dein Charakter,
dein Charakter wird dein Schicksal.

2011 musste ich mich oft aus der Versenkung ziehen … auch das ist ein Lernprozess.

AUFGABE 7

DIE MAMA IN MIR

Die Liebe einer Mama ist größer als alles Andere auf der Welt … bedingungslose Liebe.
Meine Kinder sind schon etwas größer und trotz gewisser Reibungspunkte, Lernprozessen und meinem gesunden Egoismus würde ich nichts über meine Kinder kommen lassen. Wenn´s hart auf hart kommt stehe ich nicht hinter ihnen, sondern als brüllende Löwin vor ihnen.
Trotzdem ist es mir auch wichtig, bewusst Zeit für mich zu nehmen. Schließlich bin ich auch noch Frau und Partnerin. Das gelingt jetzt, aufgrund des Alters meiner Kinder, viel leichter … ich genieße diese neue Freiheit. Wobei ich mich in manchen Momenten noch im Lernprozess befinde.
Beruflich gesehen, kommt mein mütterliches Wesen auch zugute.
Jeden Tag, wenn ich in den Kindergarten komme oder die Kids zu mir in die Yogastunde, wird mir bewusst, welches Privileg ich eigentlich besitze. Die Eltern vertrauen mir ihren wertvollsten „Besitz“ an. Das macht mich stolz und ich weiß, dass ich vor über 25 Jahren die richtige Berufswahl getroffen habe.

Ladys Day 2016

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