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Es entspannt mich, ich komme auf neue Ideen und es macht mich glücklich – die Eindrücke so wahrzunehmen, dass sie als kleine Abenteuer erscheinen.

Zugegeben, einfach nur Spazieren gehen hat schon seine Reize. Doch der Tatendrang meiner inneren Natur verlangt da schon etwas mehr.

Da bietet Geocaching mir das optimale Level.
Von „kurz mal die Füße vertreten“ bis hin zu abenteuerlichen Entdeckungstouren, die ein bisschen mehr als nur Stift und GPS Gerät benötigen.
Je nach Lust und Laune wird der Rucksack gepackt.

Hier war ich mit meiner Cacherfreundin Waldente in der Umgebung von Krems an der Donau unterwegs. STALAG XVIIB ist ein typischer Lost Place mit viel Geschichte. Obwohl dieser Platz viel Leid erleben musst, war es dort sowas von friedlich und wunderschön.

Bereits bekannte Philosophen wie Rousseau und Forscher bewiesen, dass gehen – spazieren – wandern in der Natur eine Wohltat für Körper und Geist ist. Michail Gorbatschow und Helmut Kohl verhandelten die Wiedervereinigung unter freiem Himmel im Kaukasus und haben das gut hingekommen.

Ein Naturmensch war ich schon immer. Meine Kindheit im Most- und Waldviertel verbrachte ich in unterschiedlichen Infrastrukturen. Einerseits das absolute Landleben, andererseits ein immer größer werdender Ballungsraum. Mit zunehmenden Alter war ich vermehrt motorisiert unterwegs … immer in Bewegung.

Erst als ich mit 35 Jahren meinen Mann für´s Leben begegnete, wurde es um mich und in mir ruhiger. Ich begann damit auf mich und meinen Körper zu hören und setzte somit Prioritäten.
Der Sturm aus Lärm und Gedanken wurden beim Wandern immer ruhiger.

Auf meinem Weg und der Suche nach Geocaches lernte ich zu verstehen, dass ich mich auch auf andere Themen einlassen konnte, welche nicht den Alltag bestimmen. Egal ob alleine oder in Begleitung, ob in der Stadt oder am Land. Es tut gut fernab vom Alltag zu sein und einfach nur zu gehen.

ÜL Wildnistrekking – eine Woche waren wir mit unseren Rucksäcken im Nationalpark Kalkalpen unterwegs.

Wie bekomme ich im Alltag mit Job, Haushalt, Familie und Hobby meinen Kopf frei?

Ich habe mir angewöhnt, meine Arbeit so einzuteilen, dass mir bei angenehmer Wettervorhersage mindestens ein Vormittag oder Nachmittag frei bleibt, um zu gehen bzw. auf Entdeckungstour zu gehen.

Coaching in der Natur

Mittlerweile ist schon fast die ganze Welt zu der Erkenntnis gekommen, das „der Aufenthalt in der Natur“ viele Vorteile hat.
Es gibt zahlreiche Outdoortrainer, Erlebnispädagogen, Wandercoaches usw. welche entsprechende Programme und Therapien zum Entspannen und Reflektieren anbieten.
Mich eingeschlossen 😉
Alles begann mit einem Kletterkurs beim Österreichischen Alpenverein. Aber das ist eine andere Geschichte.

Oft hören wir das Wort „Entschleunigung“ … für mich war dieses Wort letztes Jahr „das Wort des Jahres“. Manchmal hab ich es belächelt. Doch durch meine Entdeckungsreisen habe ich gemerkt, dass gehen eine schöne und einfache Möglichkeit ist, sein eigenes Leben eine Zeit lang zu beruhigen, zu entspannen und den Geist anzukurbeln.
Eben: zu entschleunigen … die Verlangsamung tat mir gut.

„Lucky“ ist auch sehr oft mit mir unterwegs … ein echter Cachedog.

Inspiration für diesen Text bekam ich aus einer vor langer Zeit geschenkten Ausgabe des Flow Magazins. Dies Sache mit Rousseau, Gorbatschow und Kohl hab ich gleich recheriert und passende Links herausgesucht (falls du mehr darüber erfahren willst).

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