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Yoga für Teenager ist eine Mischung aus Kinderyoga und dem klassischen Hatha Yoga. Gerade in dieser Phase des Lebens genießen die Yogis und Yoginis einerseits das verspielte Kind sein und andererseits wollen sie schon wie die Großen Yoga praktizieren. Im Teenageryoga versuche ich das Bedürfnis nach sozialer Interaktion und emotionaler Balance auf körperlicher und mentaler Ebene zu integrieren. Ich schaffe den Raum, indem Jugendliche ihren eigenen Weg zum Yoga entdecken können. Ich hole die jungen Erwachsenen dort ab, wo sie gerade stehen und biete ihnen das an, was sie gerade brauchen.

In unserer Yogapraxis beschäftigen wir uns mit Wertschätzung, Danksagung, Atemtechniken, Aufwärmübungen, Bewegungsabläufen mit unterschiedlichen Übungsschwerpunkten, Entspannungsübungen und Finger – Mudras.

Die Inhalte Bewegung, Entspannung, Konzentration und Achtsamkeit haben viele nützlicheWirkungen, welche die jungen Menschen in ihrer Lebensphase brauchen. Yoga unterstütztsie darin, gesund, selbstbewusst und selbstbestimmt zu werden.

In den meisten Yogakursen ist der Sonnengruß (Surya Namaskar) eine fixe Basis und dient zum Aufwärmen des Körpers.

Die Teenageryoga Sonnengruß Abfolge:


1. Berg (Tadasana)
* zum innerlichen Sammeln
* aufrechter Stand, gerader Rücken
* Scheitel zieht Richtung Decke, die Fingerspitzen zum Boden
* große Zehen berühren sich
2. Gesteckte Berghaltung (Urdhva Hastasana)
* Einatmen, Arme seitlich nach oben zur Sonne schieben
* Handflächen berühren sich
* Wirbelsäule gerade, Schultern hängen lassen
3. Stehende Vorwärtsbeuge (Uttanasana)
* Ausatmen
* aus dem Becken nach vorne kippen
* Stirn zieht Richtung Schienbeine
*Beine leicht beugen
4. Halbe Vorwärtsbeuge (Ardha Uttanasana)
* Einatmen
* Blick heben und den Rücken lang ziehen
* Beine bleiben leicht gebeugt
* auf den Fingerkuppen bleiben
5. Brett (Phalakasana)
* Ausatmen
* wenn der Liegestütz zu anstrengend ist, lege die Knie am Boden (Chakra Vakrasana „das Pferd)
* Rücken bleibt gerade
* Handgelenke bleiben genau unter der Schulter
* der Blick wird auf den Boden gerichtet, sodass die Wirbelsäule gesteckt ist
Bauchlage 
* Ausatmen
* langsam und kontrolliert am Boden legen
* Oberarme bleiben am Oberkörper und die Ellenbogen ziehen nach hinten
*Blick nach unten, damit die Wirbelsäule lang bleibt
6. Kobra (Bhujangasana)
Einatmen
* Hände bleiben unter den Schultern
* Finger spreizen
* Oberkörper ohne Krafteinsatz der Arme heben
7. Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
Ausatmen
* zurück steigen in den herabschauenden Hund
* achte auf den richtigen Abstand von Hände und Füße
* Beine leicht beugen, Rücken strecken
* Kopf weder hängen lassen, noch hoch strecken
8. Sprinter (Hanuman Asana)
Einatmen
* linkes oder rechtes Bein zwischen die Hände stellen
* gerader Rücken, Blick richtet sich schräg nach unten
* beim Ausatmen zweites Bein nachstellen
9. Halbe Vorwärtsbeuge (Ardha Uttasana)
Einatmen 
* Blick heben und den Rücken lang ziehen
* auf den Fingerkuppen aufstützen
* Oberkörper leicht anheben
10. Stehende Vorbeuge (Uttasana)
Ausatmen
* Stirn zieht Richtung Schienbeine 
* Beine leicht beugen
11. Gesteckte Berghaltung (Urdhva Hastasana)
Einatmen 
* dabei langsam Wirbel für Wirbel aufrichten
* Hände in die Hüfte, Beine leicht beugen
* Arme zur Sonne strecken
* Wirbelsäule gerade, Schultern hängen lassen
* große Zehen berühren sich
12. Berg (Tadasana)
* Ausatmen
* Hände zum Herz
* Augen schließen und nachspüren

Meine 7 Gründe, warum ich den Sonnengruß täglich praktiziere:

  • Mit Yoga bekomme ich flexible und gleichzeitig stabile Muskeln und bleibe somit beweglich.
  • Ich unterstütze und verbessere die Funktion meiner Gelenke, Muskeln und Faszien und reduziere so die Verletzungsgefahr.
  • Ich kann deutlich tiefer und kontrollierter atmen. Ich spüre Ruhe und Entspannung.
  • Ich unterstütze und verbessere meine Herz- und Kreislauffunktion. Somit versorge ich alle Muskeln und Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen(Workout).
  • Meine Verdauung wird angeregt und kann folglich Verstopfungen vermeiden.
  • Ich unterstütze mein Immunsystem und rege meine Selbstheilungskräfte an. Denn Zufriedenheit und Glück sind die Basis für ein funktionierendes Immunsystem. Deshalb haben psychosomatische Erkrankungen keine Chance.
  • Ich reguliere mein Nervensystem und reduziere Stresshormone, damit ich besser schlafen kann und mir „nichts im Magen liegt“ 🙂

Dabei kann er noch viel mehr:

  • Er stärkt die Wahrnehmung,  das Körpergefühl und das Körperbewusstsein.
  • Eine Öffnung der Schultern und Hüften wird bewirkt und löst somit Verspannungen.
  • Er hält die Wirbelsäule flexibel.

Warum heißt es der „Sonnengruß“?

„Surya Namaskar“ ist Sanskrit (indische Gelehrtensprache) und bedeutet „Surya“, die Sonne und „Namaskar“, der Gruß.

Die Sonneist unsere Lebensquelle. Ohne ihrem Licht und ihrer Wärme wäre das Leben aufunserer Erde nicht möglich. Außerdem beeinflusst sie unsere Stimmung. Dieser Yogazyklus besteht fast immer aus 12 Asanas. Die Zahl 12 symbolisiert die 12Tagesstunden, die 12 Nachtstunden und die 12 Monate, eben ein Zyklus. DerSonnengruß ist eine der ältesten Übungsreihen im Yoga. Die einzelnen Positionendes Surya Namaskar folgen fließend aufeinander. In den vielen Yoga-Richtungenund Traditionen gibt es einige Varianten des Sonnengrußes.

Zu Beginnunseres Yogakurses üben wir die bekannteste Variante, den Sonnengruß A (im AshtangaYoga) und achten dabei mehr auf die richtige Durchführung der einzelnen Asanasund lassen die Atmung außen vor. Wenn die Yogis und Yoginis die Asanasabfolge verinnerlichthaben, setzten wir bewusst den richtigen Atemrhythmus ein.

Wann kannst du den Sonnengruß (Surya Namaskar) im Alltag praktizieren?

Derperfekte Start in den Tag ist es, wenn du täglich 5 bis 10 Minuten denSonnengruß praktizierst. Hier kannst du schon sehr viel für dein Wohlbefindentun.

Übe am besten am Morgen vor dem Frühstück. Ja, das ist etwas mühsam, da sich der Körper noch recht verschlafen und steif anfühlt. Dafür werden es dir dein Verdauungs- und Nervensystem danken. Wie du den Sonnengruß durchführst liegt in deinem Ermessen. Du kannst ihn mal ganz langsam und meditativ und dann schnell und dynamisch ausführen. Die Mischung macht´s :-).

Auch am Abendkannst du den Sonnengruß praktizieren. Yoga vorm Schlafen gehen kann Blockadenlösen und dich auf eine angenehme Nacht vorbereiten.

Fotos by Vanessa Schagerl

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