Was ist Yoga wirklich und warum Einzeltraining?

Wenn du das Wort „Yoga“ hörst, denkst du wahrscheinlich an akrobatische Verrenkungen und esoterischen Schnickschnack.

Zumindest ging es mir vor zwei Jahren so …  

Ich hab schon so einige Sportarten ausprobiert um mich fit und in Form zu halten. Angefangen vom Fitnessstudio bis hin zu Walken und Klettern. Doch mit der Zeit entwickelte ich mich zum Sportmuffel, alles war so anstrengend … OK … Kajak fahren ist noch geblieben. Nur dazu komme ich auch nur ein- bis zweimal im Jahr.

Irgendwann wurde mir klar: Ich werde nicht jünger – damals war ich kurz vor meinem 40. Geburtstag. Gewissermaßen sollte ich etwas tun.
Yoga erschien mir am wenigsten sportlich, also meldete ich mich für einen Kurs in meiner Nähe an. Zu jener Zeit war mir absolut nicht klar, wie gut es mir damit gehen würde und sich auch mein doch eher lebhaftes Wesen beruhigte.


Mittlerweile unterrichte ich selbst Yoga in Familien-, Kinder- und Teenagergruppen.


Warum?

In meiner Kinderyogaausbildung habe ich gelernt, dass Yoga eine uralte Wissenschaft ist, die ein glückliches, ausgeglichenes und gesundes Leben anstrebt.

Yoga ist eine Einladung sich selber besser wahrzunehmen und mit Unterstützung unterschiedlicher Möglichkeiten Wohlbefinden auf allen Ebenen zu erfahren.

Yoga Personal Training beschäftigt sich mit deiner Gegenwart. Wir widmen uns deiner Veränderung, deinem Wachstum und deinem Werden. So wie die alten indischen Yogis stets nur einen Schüler unterrichteten.

Yoga Personal Training ist einer der natürlichsten und klassischsten Wege um Yoga zu erlernen und weiterzuentwickeln.

Bei diesem Training stehe ich dir voll und ganz zur Verfügung und kümmere mich um dich und deinen Körper.

In dieser nachhaltigen Form der Zusammenarbeit kann ich mein ganzes Wissen und meine Erfahrungen, individuell auf deine Bedürfnisse, weitergeben. Hier haben wir auch die Möglichkeit gezielte Trainingspläne zu erstellen.

5 Gründe für ein Personal Yoga Training

  • Du möchtest zeitlich flexibel bleiben?
  • Du bist Yoga Anfänger/in und möchtest in Ruhe, in deinem Tempo die Grundlagen kennenlernen?
  • Du möchtest erst in einen Kurs einsteigen, wenn du dich sicher fühlst?
  • Du möchtest alleine mit deinem/deinen Kind/Kindern gemeinsam Yoga praktizieren?
  • Du möchtest mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund Yoga üben?

Wenn du regelmäßig Yoga praktizierst, kannst du deine Skelettmuskulatur festigen und deine Atem-, Kreislauf- und Stoffwechselfunktionen optimieren. Abgesehen von den körperlichen Übungseffekten, ist Yoga auch eine Gelegenheit, Überbelastung auszugleichen und deine eigene Sichtweise zu erweitern.

Hier kommt dir die Entspannung sehr entgegen. Kleine, einfache Übungen, im Zusammenspiel mit deinem Atem. Ein flüssiges Üben der Asanas ist für Menschen mit zeitgemäßem Lebensstil zunehmend wertvoll. Ziel dabei ist es, in einen harmonischen Bewegungsfluss zu kommen. Er führt uns zu nachhaltiger Aufmerksamkeit, innerer Stärke und tiefer Entspannung. Die geläufigsten Flows, sind der Sonnengruß und der Mondgruß.

Yoga ist neben der Asanas noch viel mehr …

Der indische Gelehrte Patanjali schrieb im „Yoga Sutra“ über den achtgliedrigen Pfad, den Weg zum Yoga. Dieser dient als Wegbegleitung, wenn Schwierigkeiten den Geist aus der Ruhe bringen, diese zu überwinden und innere Ausgeglichenheit zu erreichen. Hier handelt es sich um Empfehlungen, die sich bis heute ihre Bedeutung und  Alltagstauglichkeit bewahrt haben.

Dieser Weg muss nicht streng von unten nach oben verlaufen. Auch wenn sie miteinander verbunden sind. Die meisten Yogis und Yoginis beginnen heutzutage mit den Asanas (Körperübungen) und dem Pranayamas (Atemübungen). Daraus kann sich ein Leben nach Yama (wie behandle ich mein Umfeld) und Niyama (wie gehe ich mit mir selbst um) entwickeln. Ein anderer Weg zum Yoga kann über Meditation führen. Ziel der Yogapraxis ist es, die acht Stufen möglichst gleichwertig zu beachten.

Wenn du dir diesen Yogaweg aneignen möchtest, ist regelmäßiges Praktizieren ohne Zwang und Übertreibung, jedoch mit offenen Herzen und Geist notwendig. So kannst du dich Step by Step von eigenen unangenehmen Mustern, störenden Blockaden und fremden Erwartungshaltungen trennen und deiner inneren Selbstbestimmung näher kommen.

Jetzt stellst du dir bestimmt die Frage: „Und wie übe ich jetzt das Ganze?“

Sei zu dir und den anderen ehrlich. Ehrlichkeit ist die Basis des Yoga Lebensstils. Achte darauf, dass du stets die Wahrheit sagst, auch wenn es manchmal schwer ist. Beim Erzählen von Ereignissen und Geschichten vermeide Übertreibungen.

Sei ehrlich zu dir selbst. Auch das ist sehr wichtig. So kannst du dich selbst für gute Taten beglückwünschen und schlechte Handlungsweisen reflektieren und daran arbeiten es besser zu machen.

Bleib dir selbst treu. Nimm dir Zeit, dich selbst kennenzulernen. Wenn du weißt woran du glaubst kannst du immer zu deinen Überzeugungen stehen und aus deinem Herzen sprechen.

Behandle deinen Körper mit Wohlwollen. Ernähre dich gesund und vermeide alles, was dich krank macht. Nimm dir die Zeit auf ihn zu hören und gib ihm, was er braucht. Schlaf, Essen/Trinken, Erholung und Bewegung.

Füge niemanden Schaden zu. Es ist eine leichte Sache zu jenen Menschen gut zu sein, die du liebst. Schwieriger ist es bei Jenen, die du nicht leiden kannst. Sei stets freundlich und denke vorher darüber nach, wie du ohne verletzende Worte auskommst. Egal wie sich die Person dir gegenüber verhält.

Nicht stehlen! Ob Eigentum, Verdienst für eine Leistung, ein Kompliment, ein Angebot. Nimm dir nicht, was einem anderem gehört.

Hilf denen, die es nötig haben. Biete jenen Menschen Hilfe an, welche diese benötigen, wann immer du kannst. So mancher sieht darin ein gutes Karma. Du bist in einer Lage, in der du anderen helfen kannst, tu dies ohne Hintergedanken.

Sei mit dem zufrieden. Sei dankbar, für das was du hast. Anstatt dich an Sachen zu verzehren, die du nicht hast. Sich mit anderen zu messen führt zu Eifersucht und Frustration. Sei stattdessen darüber glücklich wer du bist und was du in deinem Leben hast.

Lebe mit aufgeschlossenem Geist. Behalte dir eine positive Lebenseinstellung. Bleibe offen für Neues, ohne Vorurteile. Wenn andere Menschen Probleme damit haben, versuche dies zu akzeptieren, ohne sie zu Beurteilen.

Wichtiger Hinweis: Der Yogaunterricht ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung und wird auf eigene Verantwortung besucht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.